Der Einbau des Tores am Außenhaupt der 5. Schleusenkammer in Brunsbüttel war ein beeindruckender Schritt auf einer der größten Wasserbaustellen Europas.
Am 25. September 2026 wurde das Stahlschiebetor erfolgreich in das elbseitige Außenhaupt der 5. Schleusenkammer eingeschwommen und in seine Endposition gebracht. Dem voraus gingen umfangreiche Vorarbeiten: Nach dem Rückbau der elbseitigen Spundwand hob ein Schwimmkran Ober- und Unterwagen ein, bevor Taucher die letzten Kontrollen durchführten.
Das eigentliche Einschwimmen begann, aufgrund des Tideeinflusses und der damit zusammenhängenden Strömungen, bei Hochwasser. Rund drei Stunden lang manövrierten drei Schlepper das etwa 2.000 Tonnen schwere Tor präzise an seinen Platz. Dort wurde es auf dem unter Wasser positionierten Unterwagen abgesetzt und mit dem Oberwagen gekoppelt.
Damit ist ein weiterer bedeutender Meilenstein erreicht. Bis zur vollständigen Inbetriebnahme des Tores sind noch Arbeiten im Stahlwasserbau sowie an der Elektro- und Steuerungstechnik erforderlich.
Unsere Beteiligung an diesem Großprojekt reicht dabei bereits weiter zurück: Noch vor der Übernahme der Bauüberwachung gemeinsam mit unserem INGE-Partner IRS Stahlwasserbau Consulting AG im Auftrag des WNA Nord-Ostsee-Kanal führte WTM Engineers die Objekt- und Tragwerksplanung durch.






