Elbquerung Lauenburg: Vorzugsvariante öffentlich vorgestellt

Für die neue Elbquerung bei Lauenburg ist ein wichtiger Meilenstein erreicht: Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) und die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) haben Ende Oktober die Vorzugsvariante öffentlich vorgestellt. Nach umfangreichen Untersuchungen und kontinuierlicher Öffentlichkeitsbeteiligung fiel die Entscheidung auf eine Trasse östlich der bestehenden Brücke mit einer Ortsumgehung nördlich von Lauenburg. Die vorgesehene Variante der Elbquerung mit einer Ausführung als Fachwerkbrücke bildet nun die Grundlage für die weitere Entwurfsplanung.

In Ingenieurgemeinschaft mit SOCOTEC Ingenieure AG, begleiten wir das Projekt seit 2022 und unterstützen den LBV.SH und die NLStBV bei der Planung. Bestandsaufnahmen zu Umwelt, Verkehr und Raumordnung sowie die umfassende Bewertung von zuletzt neun Varianten in vier Planungskorridoren führten zur Vorzugsvariante. Eine besondere Rolle spielte die Verknüpfung von BIM und GIS: Alle Fachinformationen liefen in einer gemeinsamen digitalen Planungsumgebung zusammen. So konnten wir räumliche Zusammenhänge, Umweltbelange und technische Randbedingungen betrachten, bewerten und transparent dokumentieren.

Auch in der Öffentlichkeitsarbeit haben wir die Auftraggeber unterstützt, bei Bürgerbeteiligungen und Informationsveranstaltungen ebenso wie bei der Vorstellung der Vorzugsvariante. Besonders gut kamen unsere „Trassenflüge" durch das Koordinationsmodell an. Sie machen die künftige Streckenführung anschaulich erlebbar. Über die Social-Media-Kanäle der Stadt Lauenburg erreichten sie mehr als 150.000 Aufrufe.

Für uns zeigt das: Digitale Planungsmethoden schaffen Transparenz und helfen, komplexe Infrastrukturprojekte verständlich zu vermitteln. 

Wir bedanken uns beim LBV.SH und bei der NLStBV für die vertrauensvolle Zusammenarbeit!