In Mittelfranken ist mächtig was los. Am Main-Donau-Kanal erfolgte nun der symbolische Spatenstich an der Schleuse Erlangen. Im Rahmen des Festaktes begrüßte die Amtsleiterin des WNA Aschaffenburg Mareike Bodsch zahlreiche Vertreter:innen aus der Politik sowie der Bauherrschaft und vielen am Bau beteiligten Unternehmen wie den Baufirmen Züblin und BAUER Spezialtiefbau GmbH. Mit dabei waren unter anderem Dr. Claudia Elif Stutz (Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr), Joachim Herrmann (Bayerischer Staatsminister des Innern), Joachim Abratis (Vizepräsident GDWS Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt), Thorsten Glauber (Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz).
Die aus den 1970er Jahren stammende Schleuse wird 300 m nördlich von dem Bestandsbauwerk und unter laufendem Betrieb durch einen Neubau ersetzt. Die komplexe Baumaßnahme mit einem Auftragsvolumen von ca. 380 Mio. Euro muss in einem Wasserschutzgebiet abgewickelt werden und soll bis 2033 fertiggestellt sein. Mit dem Bau als sogenannte Sparschleuse werden pro Schleusengang rund 60 % Wasser eingespart werden. An der nur wenige Kilometer entfernt gelegenen Schwesterschleuse in Kriegenbrunn haben die Arbeiten bereits 2024 begonnen und sollen 2032 abgeschlossen sein. Sobald die beiden Schleusen fertiggestellt sind, wird die Verbindung vom Schwarzem Meer in den Nordseeraum gesichert.
WTM Engineers plant die beiden baugleichen Schwesterschleusen bereits seit 2010 gemeinsam mit KHP König und Heunisch Planungsgesellschaft und Schömig-Plan. Wir begleiten das WNA auch während der Bauausführung an beiden Schleusen beratend weiter.




